Rezensionen


Eine Rezension zu verfassen ist immer eine heikle Angelegenheit.

 

Als Autorin weiß ich, wie vernichtend es sein kann, wenn jemand dir eine 1-Sterne Rezi gibt. Etwas was ich nie machen würde. Ein Buch zu schreiben, ist schon so viel Arbeit, dass ich grundsätzlich 3 Sterne für die Mühe und den Arbeitsaufwand vergebe. Um noch weniger zu bekommen, muss ein Buch schon so schlecht sein, bzw. Menschen verachten, Minderheiten belächeln, Gewalt verherrlichen... all solche Dinge. Bisher war es zum Glück erst zwei Mal notwendig, einem Buch das anzutun und in dem Fall tat es mir dann auch nicht leid. 

Eine Rezension ist ein schmaler Grad, wie ich finde. Du brauchst Luft nach oben und nach unten, weil man nie weiß, was noch kommt.

 

So möchte ich Ava Reed am liebten 1000 Sterne geben und ärgere mich, dass ich oft schon mal 5 Sterne an Bücher vergeben habe, die eigentlich nicht auf dem gleichen, umwerfenden Niveau waren. 

 

Also, was tun?

Ich versuche fair zu sein. Nicht jedes Buch ist ein Harry Potter, darum vergebe ich meistens gut gemeinte 4 Sterne. Für die Luft nach oben, für das Werk, dass die Nation von den Stühlen reißt, wenn nicht sogar die ganze Welt. Für das Buch der Bücher. The highest high five!